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Sortierkästen und Beschriftung: Ein Ordnungssystem, das in einen Schrank passt

Ein Sortierprinzip ist schnell beschlossen, die Umsetzung scheitert an der Hardware. Entscheidend sind die Behälter, die Beschriftung und die Frage, ob das Ganze in ein einziges Schrankfach passt. Alles, was auf drei Zimmer verteilt liegt, wird nach zwei Wochen nicht mehr benutzt.

Ein Fach, ein System

Legen Sie zuerst fest, wo alles wohnt: ein Schrankfach, eine Schublade, eine Regalebene. Der verfügbare Raum bestimmt danach die Anzahl der Behälter, nicht umgekehrt.

Wie viel Volumen zusammenkommt, hängt stark von der Kastengröße ab; die Spannweite zwischen kleinem Einsteigerkasten und großem Set lässt sich bei https://knex.com.de/ gut abschätzen.

Sortierkasten oder Beutel

Feste Sortierkästen mit Deckel stapeln sich sauber und lassen sich einhändig öffnen. Zip-Beutel sind billiger und flexibler, kippen im Regal aber um und reißen an den Ecken. Für Sonderteile sind Beutel gut, für die täglich benutzten Gruppen sind Kästen deutlich haltbarer.

Der Deckel entscheidet

Ein Behälter ohne sicher schließenden Deckel entleert sich früher oder später auf dem Weg vom Schrank zum Teppich. Achten Sie auf Verschlüsse, die ein Kind allein bedienen kann, aber nicht von selbst aufspringen.

Transparent schlägt bunt

Durchsichtige Behälter ersparen das Öffnen zur Kontrolle. Wer nur farbige Deckel hat, klebt vorn ein Musterteil auf, dann ist der Inhalt genauso schnell erkennbar.

Beschriften, das auch ein Erstklässler versteht

  • Ein Wort in Druckschrift, groß genug für den Blick von oben
  • Zusätzlich ein aufgeklebtes Musterteil als Bild
  • Etiketten vorn an der Stirnseite, nicht auf dem Deckel
  • Kreppband und Filzstift genügen für die Testphase
  • Erst nach ein paar Wochen dauerhaft beschriften

Warum die Testphase wichtig ist

Die erste Einteilung stimmt selten. Nach ein paar Bauprojekten zeigt sich, welche Gruppe ständig überläuft und welcher Behälter halb leer bleibt. Mit Kreppband ist die Korrektur eine Sache von Minuten.

Die Kiste, in der alles landet

Eine große Sammelkiste ist verlockend, weil das Aufräumen dann eine Minute dauert. Sie macht aber genau die Sortierung zunichte, für die vorher eine Stunde investiert wurde. Wenn es sie geben soll, dann als kleines Zwischenfach, das am Wochenende geleert wird.

Wer einräumt, entscheidet über die Haltbarkeit

Ein System, das nur die Eltern bedienen können, ist kein System. Fragen Sie das Kind, welche Gruppen es beim Bauen tatsächlich sucht, und benennen Sie die Fächer mit dessen Wörtern, auch wenn diese unorthodox klingen.

Kurz gefasst

Ein Fach im Schrank, sechs bis acht durchsichtige Behälter mit sicheren Deckeln, große Beschriftung mit Musterteil, Korrektur nach der Testphase. Mehr braucht es nicht, und weniger hält nicht durch.

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